Gerade im Sommer steht doch (fast) jeder auf gebratenes Fleisch. Man kann gemütlich draußen sitzen, sich sein Steak oder seine Frikadelle braten und zusammen mit einem kühlen Getränk genießen.
Da einfach nur Grillen doch manchmal ein bisschen langweilig ist, gibt’s bei uns heute Burger. Dazu leckere Pommes und natürlich auch selbstgemachte Burgerbrötchen.

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Schon eine ganze Weile wollte ich Burgerbrötchen mal selbst machen. Die Brötchen, die es so zu kaufen gibt sind ja nicht gerade der Knaller. Fallen meistens schon beim Angucken auseinander und auch geschmacklich haben sie nicht viel zu bieten. Hiermit setze ich diesem ewigen Burgerbrötchen-Leid nun endlich ein Ende. Ab jetzt gibt es definitiv nur noch die „richtigen“. Suuuperfluffig und einfach so wie richtige Burgerbuns zu sein haben.
Wäre ich darauf nur schon mal früher gekommen. 🙁

Die Freunde wurden gleich mit zum großen Burgeressen eingeladen. Hier kann man wunderbar alles zusammen auf den Tisch stellen und jeder darf sich seinen eigenen Burger zusammenstellen. Zwischendurch musste ich dann eben mal eine Foto-Pause einlegen. Schnell mal 3 Burger-Fotos geschossen. Danach hat’s dem Burger dann auch gereicht und er ist nach hinten umgekippt. Gott sei Dank ist eins der drei Fotos noch einigermaßen ansehnlich geworden, sonst hätten wir nochmal Burger machen müssen. Naja. Die anderen hätten sich gefreut. 😉

Zutaten:
Für 8 Burgerbrötchen

500g Mehl
1 TL Salz
2 EL Zucker
250 ml Milch
1/4 Würfel Hefe oder 1/2 Pck. Trockenhefe
2 Eier
3 EL weiche Butter
1 EL heller Sesam

1. Milch mit dem Zucker und der Hefe lauwarm erhitzen und in eine Rührschüssel geben.
– Im Thermomix: 3 min./37°C/Stufe 2
2. Mehl , Salz und Butter sowie 1 Ei und 1 Eigelb dazugeben. Das eine Eiweiß vorerst zur Seite stellen.
3. Alles mit dem Knethaken des Handrührgeräts zu einem glatten Teig kneten.
– Im Thermomix: 3 min./Teigstufe kneten
4. Abgedeckt an einem warmen Ort min. 1,5 Std. gehen lassen
5. Hefeteig noch einmal von Hand durchkneten und in acht gleich große Stücke teilen. Daraus kleine Kugeln formen und mit genügend Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Die Kugeln mit ein wenig Mehl bestäuben und abgedeckt noch einmal 45 min gehen lassen.
6. Den Backofen auf 200°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. In der Zeit das Eiweiß mit 1 EL Wasser verquirlen, die Brötchen damit bestreichen und mit Sesam bestreuen. Burgerbrötchen im Ofen (2. Schiene von unten) ca. 15 min goldbraun backen und anschließend auf einem Gitter abkühlen lassen.

Wer mag, kann im Anschluss daran direkt die Pommes in den Ofen werfen! (werden meiner Meinung nach am besten, wenn man sie mit Umluft backt)

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Um euch den Burger aller Burger zu bauen, benötigt ihr noch folgende Zutaten:
Hamburger für 4 Personen (2 Burger pro Person)
für die Patties
1 kg Rinderhackfleisch
Salz, Pfeffer
3 EL Semmelbrösel
1/2 große Zwiebel
für den Belag
1 Zwiebel
1-2 Tomaten
Salat (mehrere Blätter)
4 Gewürzgurken
2 EL Mayonnaise
4 EL Ketchup

Ehm, ja. Wir sind Vielfraße. Ein normaler Mensch isst einen Burger. Also wenn ihr schlank bleiben wollt, teilt die Menge einfach durch zwei. *g*

Für die Patties nehmt ihr das Hackfleisch und mischt es mit Semmelbrösel und Zwiebel. Die Masse dann ruhig großzügig mit Salz und Pfeffer würzen und anschließend bei starker Hitze von beiden Seiten ca. 5 Min in der Pfanne anbraten. Je nach Pfanne benötigt man hier vielleicht etwas Öl. Ich habe sie aber ohne Öl angebraten.
Danach könnt ihr euren Burger zusammenbauen, wie es euch am liebsten ist.

Außerdem habe ich noch meine erste kleine Jalapeño von meinem Mini-Bäumchen geerntet. Das kleine Bäumchen habe ich letztes Jahr von einer guten Freundin zum Geburtstag bekommen, weshalb ich mich dann natürlich auch entsprechend gut darum gekümmert habe (normal stirbt bei mir alles was keine Orchidee ist nach einer Woche). Jalapeños werden normalerweise grün geerntet. Diese hier hing so lange am Bäumchen, dass sie schön reif und knallig rot wurde. Sie hatte die Ehre ebenfalls auf den leckeren Burgern zu landen, um für etwas extra Würze zu sorgen.

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Platziert euch nach eurem Burger-Dinner am besten für einige Stunden auf der Couch, damit ihr nicht davonrollt..

Kugelrunde Grüße
Eure Selina

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